Das Alte und das Neue

Mit dem Themenschwerpunkt »Medien« läßt sich an eine frühere Ausgabe von Frauen und Film aus dem jahr 1981 anknüpfen (Heft 29, Mixed Media).
Das Medium Video bildete damals den Schwerpunkt und wurde als Produktionsmittel im Widerstand von Frauen betrachtet. In neueren Filmproduktionen wird vielfach auf errechnete Bilder aus dem Computer zurückgegriffen. Auf der diesjährigen Berlinale waren drei von vier deutschen Wettbewerbsbeiträgen auf DV gedreht. Die Verleihung des Hauptpreises an einen Animationsfilm stieß bei vielen auf Kritik.
In den 80er Jahren war die Beschäftigung mit feministischer Filmtheorie und entsprechend -Praxis in bestimmten Kreisen verbreitet. Anstatt von Frauen und Film, ließe sich heute von "Gender und Medien" sprechen. Will und kann man noch etwas machen mit den theoretischen und praktischen Erfahrungen von damals?
Inwiefern bestimmen sie den Blickwinkel auf das Verhältnis von Film und Medien? In welcher Weise fließt der vormals als feministisch bezeichnete Blickwinkel in die Beschäftigung mit Film und Medien ein?

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