Zur Ästhetik des faschistischen Films

Die Ästhetik des faschistischen Films hat weit über 1945 hinaus einen starken Einfluß behalten. Nicht nur als Hintergrundfolie, sondern auch als Faszinosum lassen sich diese historischen Einflüsse bis in den neuen deutschen Film hinein verfolgen: von Fassbinder bis Herzog. Insofern verstehen die Herausgeberinnen dieses Doppelheft nicht nur als Beitrag zur Analyse einer historischen Epoche, sondern als eine Form von Geschichtsschreibung, die sich von heute her aufrollt. Im Mittelpunkt stehen nicht nur die NS-Filme, auf die sich Frauen und Film bereits mehrfach bezogen hat, sondern auch die filmästhetischen Konstruktionen der Weiblichkeit und Geschlechterdifferenz in Spanien und Italien im Film der 30er und 40er Jahre.

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44/45 Zur Ästhetik des faschistischen Films